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Aquis Granus zweites Schiff im Ziel
Wednesday, 5. August 2009

Als zweites von 28 Schiffen ging am 31. Juli die Segelyacht Aquis Granus des Akademischen Seglervereins der RWTH (ASV) durch das Ziel der fünften und letzten Etappe der Baltic Sprint Cup Regatta. 23 Stunden und 16 Minuten hatte die 16 Meter lange Yacht für die rund 180 Seemeilen von Swinemünde in Polen bis Lübeck-Travemünde gebraucht.

Während der gesamten Etappe herrschte starker Westwind, so dass die 12 Aachener Segler gegen den Wind ankreuzen mussten. Ein kräfte- und nervenzehrendes Unterfangen bei der noch zusätzlich vom Wind aufgebauten Welle.

Am Ende konnte die 1997 gebaute Yacht wieder einmal ihre hervorragenden Amwindeigenschaften und ihre hohe Robustheit unter Beweis stellen. "Als Verein brauchen wir ein belastbares Schiff, das uns schnell zu den vereinbarten Zielhäfen bringt, auch wenn dazu lange Strecken gegen den Wind zurückzulegen sind. Daher sind wir sehr froh, dieses Schiff zu besitzen", so Skipper Gerd Henssen.

Die Crew aus Studierenden und Ehemaligen der RWTH freut sich auf die große Abschlussfeier der zweiwöchigen Regatta: "die Regatta war eine perfekte Mischung aus sportlichem Segeln und toller Stimmung in den Zielhäfen" so die einhellige Meinung.
Viele der 8 Segler und 4 Seglerinnen an Bord haben im ASV das Segeln gelernt, nur wenige segeln schon von Kindesbeinen an. "Der sportliche Ehrgeiz ist da, aber wir sehen das Ganze nicht zu verbissen", so der Navigator/Taktiker Robert Rohde.

Rund 1000 Seemeilen haben die Aachener Segler auf den fünf Etappen in zwei Wochen zurückgelegt. Die Baltic Sprint Cup Regatta führte sie nach Dänemark, Schweden, Lettland und Polen.

Von Travemünde aus wird die Aquis Granus nun zunächst mit einer Urlaubscrew nach Stockholm segeln und dort vier Wochen lang in den Schären zum gemütlichen Fahrtensegeln genutzt. Denn auch das ist mit dem Schiff möglich. Verglichen mit den anderen schnellen Schiffen dieser Größe bietet die Aquis Granus enorm viel Komfort. Im September wird die Vereinsyacht bei der Flensburger Herbstwoche an den Start gehen.

 
Flaggschiff der RWTH erreicht Lettland
Sunday, 26. July 2009

Die 52 Fuß (ca. 16 m) lange Yacht "Aquis Granus" des Akademischen Seglervereins der RWTH hat das Ziel der dritten Etappe des Baltic Sprint Cups erreicht. In den Morgenstunden des 25. Juli passierte die zwölfköpfige Crew die Ziellinie vor Liepaja in Lettland.

Rund 18 Stunden hochkonzentrierten Segelns fast ohne Ruhepause lagen zu diesem Zeitpunkt hinter jedem der acht Segler und vier Seglerinnen an Bord. Die sportliche Fahrtenyacht erreichte damit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 10 Knoten auf der 170 Seemeilen langen Strecke von Västervik in Schweden nach Liepaja in Lettland. Schließlich ging sie nach der ca. 14 m langen Regattayacht "Utsider", der gut 17 m langen "SCHO-KA-KOLA" und der 12,5 m langen "needles and pins" als vierte Yacht durchs Ziel. Zusammen mit diesen sehr sportlichen Yachten hatte sie sich früh vom Feld absetzen können.

Die überwiegende Zahl der an Bord befindlichen Vorsegel kam bei dieser Etappe zum Einsatz. Auf der 70 Meilen langen Strecke von der Südspitze Gotlands bis zum Ziel nördlich des kurischen Haffs schmerzte der Verlust des großen Top-Spinnakers, der bei einer Bö auf der 2. Etappe der Regatta gerissen war. So reichte das Ergebnis trotz guter Manöver und Taktik schließlich nach berechneter Zeit nur für einen 5. Platz in der IRC-Klasse. Aber auch das Dabeisein bei dieser Regatta zählt: die Zielhäfen bieten ein attraktives Programm und über das Revier herrscht Einigkeit bei der Crew: es ist traumhaft zum sportlichen Segeln und bietet noch dazu ca. 20 Stunden Helligkeit pro Tag zu dieser Jahreszeit.

Insgesamt liegt bereits mehr als die Hälfte der Strecke der "Baltic Sprint Cup"-Regatta rund um die Ostsee im Kielwasser der Aquis Granus. Die nächste Etappe wird sie von Lettland nach Swinemünde in Polen führen. Für diese mit 275 Seemeilen längste Strecke sind westliche Winde mit einer Stärke von ca. 4 Beaufort zu erwarten und damit ein Kurs hoch am Wind. Dieser Kurs ist für den Komfort an Bord der unangenehmste: das Schiff krängt stark, die Fortbewegung auf dem Schiff wird mühsam, einfache Dinge wie z.B. Kochen werden zu einer Herausforderung, je nach Wellengang ist Schlafen kaum möglich. Bleibt es bei mäßigen Winden, so kann die Überfahrt fast 2 Tage dauern.

Dennoch freut sich die Crew auch ein bisschen über diese Windvorhersage, denn auf diesem Kurs kann ihre regattataugliche Hochseeyacht ihre ausgezeichtneten Amwindeigenschaften wieder einmal unter Beweis stellen und es winkt, wenn alles gut geht, vielleicht eine vordere Platzierung in der Wertung.

 
Seenotfall beim Baltic Sprint Cup
Tuesday, 21. July 2009

Die 2. Etappe des Baltic Sprint Cup wurde nach einem Mann-über-Bord Fall an Bord der 'DHH Cross-Match' abgebrochen. Die Suche nach der überbordgegangenen Skipperin wurde Dienstag eingestellt.

Wir trauern mit den Angehörigen und Freunden der Skipperin von der Cross-Match.
Crew der Aquis Granus

 
Aachener Segler erreichen erstes Etappenziel der Ostseeregatta.
Monday, 20. July 2009

Als drittes von 34 Schiffen ging die 52-Fuß-Yacht (16 m) des Akademischen Seglervereins der RWTH am Ende der ersten Etappe des Baltic Sprint Cups in den frühen Morgenstunden des 19.7.2009 durchs Ziel. Die 130 sm lange Strecke führte von Warnemünde nach Ronne auf Bornholm.

Gute 15 Stunden hochkonzentrierten Segelns lag zu dem Zeitpunkt hinter der 12köpfigen Crew um Skipper Gerd Henssen. Nach einem Gegenwind-Start vor Warnemünde lag die Aquis Granus zunächst etwas zurück, konnte aber bei einer fast zweistündigen Kreuz gegen den kräftigen Südwestwind (bis zu Windstärke 6-7) das gesamte Feld überholen und ging als erstes um die Luvtonne.

Auf dem nun folgenden Vorwindkurs frischte der Wind zunächst noch weiter auf und erreichte eine Stärke von 35 kn (Windstärke 8). Darunter erreichte die Aquis Granus Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 18,5 Knoten.

In der Nacht flaute der Wind auf 10-18 Knoten ab. Südlich von Rügen wechselte die Crew den asymmetrischesn Starkwindspinnaker (ein Ballonvorsegel) gegen den größten symmetischen Leichtwindspinnaker, der das Schiff schließlich ins Ziel trug.

Am 20.7. startet die 220 sm lange zweite Etappe von Bornholm nach Västervik in Schweden. Hierfür werden laut Wettervorhersage 5-6 Windstärken aus Südwest erwartet.

 
Flaggschiff der RWTH startet bei internationaler Regatta rund um die Ostsee
Thursday, 16. July 2009

Aachen/Warnemünde. Die Vorfreude ist groß bei der zwölfköpfigen Crew um Skipper Gerd Henssen: am Samstag den 18.7. um 16 Uhr wird vor Warnemünde der Startschuss fallen für eine zweiwöchige Regatta, die die Segler in fünf Etappen mit einer Gesamtlänge von 930 sm rund um die Ostsee führen wird.

Zunächst geht es von Warnemünde zur dänischen Insel Bornholm, dann bis nach Västervik südlich von Stockholm, nach Liepaja in Lettland und Swinoujscie in Polen, bis schließlich am 1.8. der Zieleinlauf vor Travemünde erwartet wird. Die längste Etappe ist 275 sm lang und führt von Lettland nach Polen. „Wenn Windstärke und -richtung es gut mit uns meinen, können wir diese Strecke in etwas mehr als 24 Stunden zurücklegen“ so Skipper Gerd Henssen. Die Crew ist motiviert bis in die Haarspitzen und bereit, einige Entbehrungen in Kauf zu nehmen. So wird es an Bord aus Gewichtsgründen nur gefriergetrocknete Nahrung geben, die in Wasser aufgelöst wird. Auch darf als persönliches Gepäck neben der Segelausrüstung nur ein kleiner Rucksack mit an Bord genommen werden.

Zusammen zählen die Crewmitglieder über 20.000 gesegelte Seemeilen auf der Aquis Granus 4, die sich seit 2005 im Besitz des Akademischen Seglervereins der RWTH in Aachen befindet. Das 52-Fuß lange Schiff (ca. 16 m) mit Baujahr 1997 ist aus Carbon und wurde als Regattayacht konzipiert. Unter Deck bietet es 12 Kojen, die jedoch bei den Rennen nur teilweise benutzt werden. Es ist immer mindestens die Hälfte der Crew wach, um das Schiff optimal zu navigieren und die Segel optimal zu trimmen. Der Rest schläft aus Gewichtsgründen auf der Luvseite (der dem Wind zugewandten Seite).

Nur fünf der 34 gemeldeten Yachten sind länger als die Aquis Granus 4. Da größere Segelyachten schneller segeln können als kleinere, wird das Aachener Schiff zumindest nach gesegelter Zeit vorne dabei sein. Es gilt, den Vorsprung so auszubauen, dass er auch nach berechneter Zeit* noch Bestand hat. Auf den Internetseiten des ASV (www.asv-aachen.de) wird die Crew jeweils aktuell über den Verlauf der Regatta berichten. Weitere Informationen finden sich auch auf den Internetseiten des Regatta-Veranstalters Sail & Race (www.balticsprintcup.com).

Man darf gespannt sein!

(*im Segelsport wird oft mit „Handicaps“ in Form von Verrechnungsformeln gesegelt, um die Yachten vergleichbar zu machen)

 
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