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Wochenende Scheveningen

November 2008

Nach Frank und Katharinas kurzfristiger Absage der eigentlich geplanten Wochenendereise aus beruflichen Gründen konnte Roger quasi spontan zum Schiffern der AGIV für diese Tage animiert werden.

Schnell war auch die Crew zusammen, sodass einem Wochenendtrip vor der Skyline Scheveningens nichts mehr im Wege stehen sollte.

Sollte man meinen!


 

Nach einem gemütlichen Abend mit der üblich guten Verpflegung an Bord hätte es dann losgehen sollen, wenn da nicht ein Brötchen gewesen wäre. Denn ein paar der frisch eingekauften Backwaren enthielten zur Verwunderung Axels Walnüsse. Das merkte er aber erst etwa nach dem Konsum eines halben Brötchens. Atemnot und einen Apothekenbesuch ohne Medikamenteneinkauf später, denn die Symptome hatten wieder ein erträgliches Maß erreicht, konnte es dann endgültig losgehen. 

Man könnte meinen, dass Roger über wahrsagerische Fähigkeiten verfügt, denn er reichte im Hafen fälschlicherweise die G4 statt der G3 aus dem Vorluk raus, die aber umgehend wieder ihren Platz in der Segellast fand. Jedoch sollten wir kurze Zeit später feststellen, dass die Vier die bessere Wahl gewesen wäre. Denn der Hafen Scheveningens ist sehr windgeschützt und draußen war es dann andere als gemütlich. So wanderte die G4 nicht das Vorstag hoch sondern den Niedergang unter Deck.


 

Also trotzen wir den Wellen ohne Vorsegel mit dem Delivery Main, was dem größten Teil der Crew nur temporär Spaß machte. Nach einer demokratischen Abstimmung wurde der Hafen von Scheveningen nach wenigen Stunden zum nächsten Ziel erkoren. Schnell besserte sich dann auch wieder die Stimmung und es konnte die Promenade entlang flaniert werden. Ein paar Snacks wurden konsumiert, weshalb viele nicht mehr vom Hunger geplagt wurden und so die Massen an frisch geriebenem Parmesan nur partiell in Abendessen umgewandelt werde mussten.

 

Pünktlich wie die Maurer stand Fiebi sonntags morgens vor der AGIV und es konnte erneut gesegelt werden, diesmal jedoch mit besser ausgerüsteter Crew – Vomex und Akkurpressurbänder sei dank! Mit gerefftem Delivery Main und G4 hatten wir dann einen sehr netten aber unspektakulären Segeltag mit netten Wellen und gutem Wind. Neben dem obligatorischen Anlegerbierchen im Hafen sollte es auch noch selbstgemachtes Mousse au Chocolat geben, dafür versuchte Roger über einen längeren Zeitraum (t?∞) die Sahne von Hand fest zu schlagen. Okay die Mousse war lecker aber doch noch recht flüssig, aber der Wille zählt (Danke Roger!).
 

 

Auf jeden Fall war es ein richtig nettes Wochenende, auch wenn wir nur wenige Stunde gesegelt sind.

Aecki