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Segeln mit Slopi

Korfu (GR) - Catania (Sizilien), September 2014

„Ich hab schon mal gerechnet, wir brauchen 120 Büchsen Bier!“, Schiffer Slopi kommt an Bord und erklärt, was wichtig ist. Leider ist kein Bier an Bord, doch den ersten Abend konnten wir uns auch mit Gin Tonic versüßen.
Als am nächsten Morgen das letzte Crewmitglied, Lennart, mit einiger Verspätung eintrifft, ist die Aquis Granus schon bereit zum Ablegen.
An Bord: die gewünschten 120 Büchsen Bier, 5 Flaschen Gin, Rum, einige Flaschen Wein, und nebenbei einige Nahrungsmittel. Außerdem: Eine gut gelaunte Crew und der Wunsch nach Catania zu segeln.

Die erste Etappe ist von Flaute geprägt, sodass wir bei strahlendem Sonnenschein unter dem Sonnensegel motoren müssen. Erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wir den Hafen in Leuca, den wir am nächsten Morgen auch pünktlich um 0600 wieder verlassen (Stichwort „Reise Reise!“).

Der zweite Segeltag bringt etwas Wind, sogar ein buntes Tuch, genauer der A5, wird ausgepackt. Den Abend genißen wir zuerst mit Jochens Schnitzelauflauf, und dann mit Jörgs Gin Tonics. Die Nachwirkungen des Gins und der starke Wind bewegen uns dazu, am nächsten Morgen auszuschlafen und einen Hafentag in Crotone zu verbringen. Die Stadt ist nicht besonders sehenswert, die Gelateria nicht besonders gut, also brechen wir am nächsten Morgen wieder um 06:00 auf. Nach morgendlicher Flaute und ausgiebigem Frühstück an Deck beginnt es zu regnen und wird windiger, doch Slopi lässt sich nicht dazu bewegen, Segel zu setzten. So sammeln wir weiter fleißig Motorbetriebsstunden und erreichen abends die enge und versandete Hafeneinfahrt von Rocella Ionica, welche wir erst mit Anweisung des Hafenmeisters durchqueren können. Die weiteren Tage bis Catania verlaufen größtenteils windstill, sodass das häufigste Segel das Sonnensegel ist.

In Catania blieben einige Crewmitglieder bis zur nächsten Reise an Bord und wir haben viel Zeit, an der AG4 zu basteln, ein neues Großfall einzuziehen und Sizilien zu erkunden.

Wir besteigen einen Nebenkrater des Ätna und hinterlassen den ASV Stander, auf dass er bis zum nächsten Ausbruch dort zu sehen bleibt.

Insgesamt haben wir trotz wenig Wind eine schöne Woche bei viel Sonnenschein auf dem Wasser verbracht, keine Schäden verursacht und Catania sicher erreicht.