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Das 57. Labskaus

Der erste Samstag im Dezember ist seit je her ein ganz besonderer Tag für alle ASVer. An diesem Tag findet traditionell unser wichtigstes Vereinsfest, das Labskaus, statt - und das dieses Jahr schon zum 57. Mal. Aber nicht nur auf die große Feier am Abend freuen sich die ASVer das gesamte Jahr. Der ganze Tag ist etwas Besonderes. 

Nachdem am Morgen bereits der Altherrenauschuss und die Schiffer getagt hatten, waren alle ASVer zur Jahreshauptversammlung, unserem wichtigsten Gremium, im Hauptgebäude der RWTH geladen. Dort wird maßgeblich über die Richtung des Vereins im kommenden Jahr entschieden. Wichtigstes Ergebnis, neben der Bewilligung eines Budgets zur Jollenparkerneuerung, war der Beschluss, dass wir in der Saison 2018/19 tatsächlich den Sprung über den großen Teich wagen und in die Karibik segeln.

Das musste natürlich gebührend gefeiert werden! Und so hieß es nach einer kurzen Stärkung bei Kaffee und Kuchen in unserem Vereinsheim, schick machen und ab in die schönen Räumlichkeiten des Forum M. Nach dem Ausflug in die Aula Carolina im letzten Jahr, fand das Labskaus 2017 wieder in der weniger großen, aber dafür gemütlichen Location über den Dächern Aachens statt.

Ein wohlbekannter Ort muss jedoch keinen gewöhnlichen Anfang bedeuten. „Feeling good“ heißt der Song, dessen bekannteste Version Nina Simones 1965 performte und mit dem zwei Stimme und vier Hände der ASV-Aktivitas das 57. Labskaus auf eine ganz besondere Art eröffneten. Im Anschluss führten mit Tim und Valerie gleich zwei Moderatoren durchs Programm. Zunächst wurden der alte und neue Vorstand vorgestellt, bevor mit dem Arbeitsstundenpokal der erste Preis des Abends verliehen wurde. Ausgezeichnet wurden Jochen Rosenbrock und Philipp Schreyer, für viele, viele Arbeitsstunden an der Amme. Danach wurde die erste von zwei Quizrunden gespielt. In Anlehnung an ein Kneipenquiz konnten die ASVer in Tischgruppen ihr Wissen zur Vereinsgeschichte und unserem baldigen Reiseziel, der Karibik, unter Beweis stellen, bevor im Anschluss das traditionelle Labskaus-Buffet eröffnet wurde. Nach einer ausgedehnten Essenspause bekam dann Regattawart Axel das Wort, der Jonas Harnacke für seine diesjährigen Regattaerfolge mit der Cameron Dyas auszeichnete. Dessen häufiger Regattapartner Christian Fimmers erhielt nachfolgend den Seereisenpokal, welcher gemeinsam vom alten Seereisenkoordinator Niesbert und seinem Nachfolger Sebastian verliehen wurde. Weiter ging es mit dem Programmpunkt Karibiksaison 2018/19. Das Orgateam stellte sich und seine Motivation vor. Damit ging es in die zweite Runde zum Quiz um die „Goldene Ananas“, welche das Team „Am nächsten an der Bar“ im Stechen gewann. Es folgte ein weiterer Preis von hohem Renommée: der Blindflansch, moderiert von Deniz Yücel. Er ging an drei ASVer, die beim diesjährigen Besuch einer großen Bootsmesse in Düsseldorf mit einem Kanu bei 50 cm Meter Wassertiefe gekentert waren. Anschließend wurde mit dem Hans-Schlott-Gedächtnispreis die letzte Auszeichnung des Abends verliehen. Auch hier war geteilte Freude doppelte Freude. Mit Rolf Wittenberg für die diesjährige Teilnahme am Fastnet Race und Jochen Rosenbrock für sein Engagement für die neue Rumpflackierung der AG4 gab es gleich zwei Preisträger. Zum Abschluss des Programms war dann noch einmal das Publikum gefragt. Aus der Not eine Tugend machen ist hier der richtige Ausdruck, denn Bauchladenobfrau Johanna versteigerte zusammen mit Niesbert Produkte, gefertigt aus dem alten Gennaker 5. Zur Wahl stand vom Duschvorhang über Kissen und Taschen alles, was das ASVer-Herz begehrt. Bei Gesprächen mit alten und neuen Freunden fand der Abend im Forum M für manche seinen Ausklang.

Für alle, die nicht genug vom Feiern kriegen konnten, ging es danach weiter Richtung Pontstraße zur berühmt berüchtigten Etagenparty. Noch bis früh in die Morgenstunden wurde getanzt, gefeiert und gelacht. So war das Labskaus auch in diesem Jahr ein tolles Event mit einer angenehmen Mischung aus Tradition und Neuem.

Dafür möchten wir uns bei allen bedanken, die bei der Realisierung mitgeholfen haben. Darunter die RWTH, das Forum M und im Besonderen den Organisatoren Marvin Heimann, Sebastian Merz und Till Sieverts.