Regatta
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Daimler Chrysler North Atlantic Challenge 2003
 

Für die Positionsmeldungen der Aquis Granus während der Regatta bitte einen der oben markierten Teilbereiche auswählen. Die Strecke liegt auch in Einzelbildern, als Gesamtübersicht, als Video oder Animated-GIF zum Download bereit. Die ausführlichen Regattaemails wurden ebenfalls archiviert.

Am 14. Juni 2003 startete die Daimler Chrysler North Atlantic Challenge 2003 (DCNAC) von Newport/Rhode Island nach Cuxhaven, und auch die Aquis Granus III des Akademischen Seglervereins der RWTH in Aachen war dabei.

Am 10. Juli 2003, um genau 09:15:45 Uhr MESZ passierte das Schiff bei strahlendem Sonnenschein und Rückenwind die Alte Liebe in Cuxhaven und somit die Ziellinie der Transatlantikregatta. Seit dem Start in Newport/USA hatte die Crew um Skipper Robert Rohde in einer Fahrzeit von drei Wochen und 5 Tagen (612.93 Stunden) 3600 Seemeilen (etwa 6700 Kilometer) zurückgelegt. In einem Starterfeld von 63 internationalen Yachten belegt sie damit Platz 36.

Erschien uns das Vorhaben ein Jahr vor dem Start noch wie eine Vision, von der uns 6000 Seemeilen und eine unglaubliche Summe von 15.000 Euro trennten, so wissen wir jetzt: wir haben es geschafft. Unter der Schirmherrschaft des Aachener Oberbürgermeisters Dr. Jürgen Linden und des Rektors der RWTH Aachen, Prof. Burkhard Rauhut ist es gelungen, Sponsoren zu finden, die den Verein bei der Realisierung der Vision unterstützten und die Vereins-Yacht Aquis Granus III zur Startlinie und von dort bis ins Ziel steuerten und begleiteten.

Die DCNAC wurde zu Ehren des 100. Geburtstages des "Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS)" veranstaltet und war die erste Transatlantik-Regatta zwischen den USA und Deutschland. Der anspruchsvolle Kurs wies nur wenige Marken auf. Um Begegnungen mit Eisbergen aus der Eisbergdrift des Labradorstromes auszuschließen, wurde ein Sicherheitspunkt "Alpha" mitten im Atlantik benannt, der an Backbord zu lassen war. Die Segler ließen dann die winzige Insel "Fair Isle" nördlich der Britischen Insel an Steuerbord und gingen nach ca. 3500 Seemeilen in der Elbmündung vor Cuxhaven durchs Ziel. Gerade 13 Tage benötigte die schnellste Yacht für die 3.500 Seemeilen, gut einen Monat brauchten die kleinsten Schiffe, deren Untergrenze auf 40 Fuß festgelegt wurde.

Insgesamt nahmen mehr als 60 Yachten an der Regatta teil. Die ältesten Schiffe gehen stramm auf die 100 zu, die jüngsten wurden gerade rechtzeitig fertiggestellt. Vom klassischen Gaffelschoner bis zum hochmodernen Hightech-Racer reichte die Palette der Schiffe, die am 14. Juni 2003 das Rennen über den Atlantischen Ozean begannen. Unter den Teilnehmern waren so namhafte Schiffe wie "Peter von Danzig" vom Akademischen Seglerverein Kiel, die heutige "Peter von Seestermühe" (1973/74 als damalige "Peter von Danzig" erster deutscher Teilnehmer am Whitbread Round the World Race), die bei der Hong Kong Challenge erfolgreiche "Norddeutsche Vermögen Hamburg" des HVS sowie die "Bank von Bremen" der Segelkameradschaft Wappen von Bremen, die ehemalige "Kingfisher", mit der die Engländerin Ellen McArthur 2000/2001 Zweite bei der Einhandreagatta Vendee Globe wurde, und die 18,27 Meter lange "Hansa", eine X-612 von der Hanseatischen Yachtschule Glücksburg.