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Labskaus 2018
Wie jedes Jahr haben wir Aachener ASVer auch 2018 den Dezember mit dem Labskaus-Wochenende eingeläutet. Schon am Freitag trudelten im Laufe des Abends viele bekannte und teilweise auch unbekanntere Vereinsmitglieder, Angehörige und Mitglieder anderer ASVs auf der Etage ein, wo man gemeinsam das Wochenende begann, bevor es am Samstag mit dem vollen Programm losging.

Pünktlich um halb 11 trafen sich am nächsten Morgen die Schiffer zum Schiffertreffen und stellten den Seereisenplan für 2019 auf, danach begann die Altherrenversammlung. Auf diese folgte die Jahreshauptversammlung im Hauptgebäude der RWTH, die dieses Jahr ungewohnt kurz war. Beim anschließenden Kaffee und Kuchen auf der Etage kamen die verschiedenen Generationen der ASVer ins Gespräch und man überbrückte in gemütlicher Atmosphäre die Zeit bis zum Beginn der Abendveranstaltung.

Im Forum M führten uns Rieke und Jan als Moderatoren durch den Abend. Der aktuelle Vorstand sowie der Vorstand des letzten Sommersemesters wurden vorgestellt, Preise verliehen und natürlich das Buffet eröffnet. Wie schon im Vorjahr ging der Arbeitsstundenpokal für die meisten geleisteten Stunden in der Saison 2017/18 an jemanden, der den Großteil seiner Zeit an der Amme gearbeitet hat: Mit über 250 gemeldeten Stunden, von denen er nur eine nicht an der Amme geleistet hat, war es Thomas Wöhnke, der den Pokal in Form eines Werkzeugkastens entgegennehmen durfte. Unser aktueller Amme Obmann bekam für die Restaurierung der Amme außerdem auch den Hans-Schlott-Gedächtnispreis. Ein Preis, der seit er nach dem Tod des Gründungsmitgliedes von dessen Ehefrau gespendet wurde für besondere Leistungen für den Verein verliehen wird. Da der Seereisenkoordinator "leider" mit der AG4 den Atlantik überqueren musste und den Seereisenpokal, daher nicht persönlich übergeben konnte, übernahm mit Christian der Seereisenkönig des letzten Jahres diese Aufgabe. Der Preis für die meisten Seemeilen, eine 3D gedruckte Miniaturversion unseres Seeschiffs ging an Jörg Klipker, der 2018 stolze 2876 Seemeilen auf dem blauen Boot gesegelt ist. Andreas Nies, der auf dem Rursee beinahe jede Regatta der letzten Saison mitgesegelt ist, erhielt den Regattapreis. Dieser wird für die meisten Teilnahmen an Regatten im Namen des Vereins vergeben. Als letzter Preis wurde der Blindflansch vergeben. Er ist der vielleicht beliebteste Preis: das ganze Jahr werden fleißig Geschichten gesammelt, die von Missgeschicken und anderen lustigen Begebenheiten handeln, bei denen nichts zu Schaden gekommen ist. Unter viel Gelächter wurden die besten fünf Geschichten vorgetragen, die sich in der Aktivitas in den letzten Monaten ereigneten. Die Entscheidung des Publikums war dennoch deutlich: Drei schwere Kalksandsteinsteine fanden im April ihren Weg von der Etage bis zur AG4 nach Scheveningen. In der Reisetasche eines ASVers, der sich zwar beim wiederholten Umsteigen wunderte, warum seine Tasche so viel schwerer war, als noch auf dem Weg zur Etage, sich aber nicht die Mühe machte mal nachzuschauen, bis er an Bord schließlich seinen Schlafsack suchte. Dafür, so war man sich einig, war der Blindflansch verdient.

Während des ganzen Abends konnten dieses Jahr Tombola Lose gekauft und mit etwas Glück verschiedene Preise gewonnen werden. Von Lichterketten aus alten Seekarten über ASV Anstecker, Kissen aus dem alten AG IV Spi bis hin zu Wein waren im Vorhinein verschiedene Preise gebastelt und durch Spenden zusammengetragen worden. Eines der Highlights des Abends war wohl der Anruf bei der Crew der Aquis Granus, die, mitten auf dem Atlantik, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls dabei war Labskaus zu kochen. Für diejenigen, die am späten Abend immer noch nicht genug hatten ging es schließlich noch weiter zur Etage, wo bis in die gar nicht mehr so frühen Morgenstunden weiter getanzt und gefeiert wurde.

Schon lange im Vorhinein haben viele ASVer Zeit und Mühe investiert, damit wir alle einen tollen Abend verbringen konnten. Aus diesem Grund möchten wir allen Helfern danken, ganz besonders aber Janine Bardey und Anke Bardehle, den Organisatorinnen, die diesen großartigen Abend für uns alle erst ermöglicht haben.