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Mein erster Tag am Rursee

 

… und nicht nur ich, sondern auch vorbeifahrende Anwohner waren vom Voodoo begeistert … Als ich erfuhr, dass Voodoo selbstgebaut ist, war ich noch beeindruckter vom ASV …  allerdings sollten an diesem Tag einige Pannen folgen, welche meinen ersten Eindruck etwas ins Wanken brachten …

VOODOO ohne Schwertlippen

Das Slippen des Voodoos verlief - Dank dem erfahrenen Voodoo-Indienststellungsteam Christian, Niesbert, Max S. und einem spanischen Hilfsarbeiter – noch ohne Probleme … dann zum ersten Mal wirklich Segeln … mich überraschten dabei nicht nur die unzähligen Seile auf einem Segelboot sondern sehr schnell auch das viele Wasser im Boot. Letzteres schien nicht mehr normal zu sein … Thomas entdeckte deshalb einen ganz neuen Posten an Bord: provisorischer Deckel des Schwertkastens. Er verglich die Erfahrung mit einer japanischen Toilette. Dieser heldenhafte Einsatz ermöglichte es uns, sicher den Steg zu erreichen, um dort wie geplant das Boot zu kentern und die Schwertlippen anzubringen.

VOODOO mit Schwertlippen

Die Zeit auf dem Wasser war einfach perfekt! Katharina und ich durften ins Trapez, was unheimlich viel Spaß machte. Außerdem hatte ich das Gefühl bei jedem „Klar zur Wende? Re!“ und „Klar zur Halse?“ von Niesbert, ein bisschen weniger hektisch auf die andere Seite zu kommen und irgendwann sogar mit „Ist klar!“ statt „Moment!“ antworten zu können … Als dann noch die Fock gegen einen Gennaker getauscht wurde, welcher zwar ein paar Löcher hatte, aber unglaublich cool aussah, war ich mir sicher: Voodoo ist das tollste Boot …

Die AMME sinkt

Als wir zum Segeln aufbrachen lag die Amme noch ganz normal über der Wasseroberfläche. Als wir zurück zum Steg kamen, waren es zwischen Deck und See vielleicht noch 2 cm. Die Lage war also unmissverständlich brenzlich … Die bisherigen Rettungsversuche schienen nicht zu klappen also eilte die Voodoo-Crew zu Hilfe und mit vereinten Kräften wurde gepützt wie die Weltmeister …

[Anmerkung der Redatkion]… ob das funktioniert hat, lesen Sie in der langen Version des Berichts in unserem Bulleye

FAZIT

Ein ereignisreicher erster Tag beim ASV endete damit nach 13 Stunden sowie sehr vielen verschiedenen Eindrücken … Besonders begeistert hat mich, dass trotz der vielen Zwischenfälle die Stimmung immer super und konstruktiv war. Auch wenn es nicht ganz so professionell zuging wie ich das erwartet hatte, bin ich froh, dabei gewesen zu sein und schon am ersten Tag so viele tolle, aufgeschlossene Menschen kennengelernt zu haben.

Insgesamt konnte ich folgende „Lessons learned“ für meine nächsten Ausflüge mit dem ASV ableiten: immer mehr Zeit einplanen als angekündigt wird; immer mehr Essen mitnehmen als ich ursprünglich vorhabe; einen Neoprenanzug und Seglerhandschuhe besorgen; evtl. einfach ein paar Schrauben mitnehmen (wer weiß, vielleicht werden sie gebraucht).

Ihr habt mir schon am ersten Tag viel mehr gezeigt als ich erwartet hätte und ich freue mich auf zukünftige Ausflüge mit euch.

Yvonne :)