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Überführung der AGIII von Rotterdam nach Freeport

Ein ungewöhnlicher Törn oder die meisten Motorstunden der AGIII

Es begann mit einer eMail von Robert R.,:
"... Liebe ASVer, wir reden über zwei Wochen Kreuzfahrt in die Karibik auf einem richtigen Frachter! Über Praktikumsbescheinigungen läßt sich reden! Sonnendeck auf allen Containern! Es muß nicht an der Aquis Granus geschraubt werden!..."

Nach kurzer Überlegung stand für uns fest: Wenn sich kein anderer Verrückter für diese Tour findet, machen wir das. Die Lernräume in der Hauptbibliothek sind ohnehin überfüllt, und auf dem Atlantik gibt's auch keine störenden Handyanrufe. Beste Bedingungen also für die Klausurvorbereitung (Technische Akustik, 26.3.)

Die erste Hürde waren die Rückflugtickets: Erst im zweiten Reisebüro bekamen wir ein Angebot für unter 2000 € pro Nase. Weitere Telefonate nach Rotterdam mit den Hafenbehörden ergaben den geplanten Abfahrtszeitpunkt Fr. 28.2.2003 und die Bitte, um 9 Uhr verladefertig im Frachthafen neben der Scan-Atlantic, unserem Frachter, zu liegen.

Donnerstag Abend. Abfahrt mit dem Bulli aus Aachen zusammen mit unseren Helfern, die kein Kostüm und damit auch keine Frau mehr abbekommen haben (vielen Dank noch mal!). Außerdem gibt's an Holländischen Autobahntankstellen donnerstags Abends kein Bier mehr. Nach nächtlichen Abbauarbeiten am Rigg (Baum und Achterstag abnehmen)und einer kurzen kalten Nacht startet wir planmäßig aus dem Yachthafen, um zur Verladung zu motoren (Rotterdam Hafen ist echt riesengroß). Komischen Bug hat diese Scan-Atlantic...

Dann begann das große Warten auf die Verladung. Unsere Hilfscrew musste am Freitag Abend unverrichteter Dinge wieder abfahren, die AGIII lag nun längsseits der Scan-Atlantic, damit wir wenigstens keine Tidenwache gehen mussten.

Robert R., der unsere Kojen als erster sah, machte uns schon keine großen Hoffnungen, als er zu uns sagte: "Na ja, wenigstens bezahlt der Verein euch die Rückflüge". Aber die Eignerkabine, die uns zugeteilt wurde, übertraf doch unsere Erwartungen: Schlafraum, eigene Nasszelle mit Dusche (fließend heißes Wasser), WC, Heizung, Salon mit Minibar (leider leer) und Tisch zum Lernen, Steckdosen und 3 Fenstern zum Bug.

Am nächsten morgen sind wir extra um 7 Uhr aufgestanden, um für die Verladung klar zu sein. Um 9 Uhr kam dann auch die Ansage, dass es für die AGIII gleich losginge, "nur" noch 2 Container. Gegen 11h gings dann tatsächlich los. Ein Kran der Scan Atlantic ließ 2 dicke Hebegurte herunter, die wir an den richtigen Stellen am Rumpf fixieren mussten. Jetzt wissen wir auch, warum unser Ölzeug Ölzeug heißt. Mehr Fett und Schmier hat die AGIII nie im Leben gesehen, aber dafür rosten die Hebegurte und Seile von ScanScot jetzt auch nicht mehr.

Die Kranfahrt haben wir dann bis auf Relingshöhe mitgemacht, dort sind wir dann von der AGIII auf die ScanAtlantic gewechselt. Mit großer Sorgfalt wurde dann während der nächsten 2 Stunden der Bock an die Rumpfform der AGIII angepasst. Unsere letzte Aufgabe bestand darin, das Achterstag, das für die Verladung abmontiert werden musste, wieder anzuschlagen und das Deck von allen Festmachern und Fendern zu befreien. Nach alledem sind wir totmüde in die Koje gefallen. Der Vorsatz für den nächsten Tag, nachdem die AGIII nun erfolgreich an Deck steht: 7 Uhr aufstehen und mit dem Lernen anfangen.

2.3.03, 7 Uhr,
Zwei Wecker klingeln nacheinander. "Liegen bleiben ?".... "Jaaa".... Mittags zum Frühstück in die Mensa, äh, Kombüse. Erste Gespräche mit der Mannschaft (3 deutsche Offiziere / Kadetten, der Kapitän ist Kroate) über das Verhalten des Schiffes bei schwerer See (Deckshaus auf dem Bug) und die auf das schlimmste ausgerichtete Einrichtung (große Griffbügel in Dusche und Bad, Türen, die nicht zuschlagen können, festgebundener Mülleimer mit "Süllrand", Telefonhörer mit Magneten befestigt), lassen uns das schlimmste befürchten.

Aber was irgendwann mal raus will, muß auch ersetzt werden: die Kombüse mit ihrem Chefkoch Vladimir liefert abwechslungsreiches und leckeres Essen. Ohne körperliche Tätigkeit machen wir uns schon gedanken, ob uns nach 12 Tagen die Rettungswesten noch passen.

3.3.
diesmal schaffen wir es, um 7 Uhr aufzustehen. Mittlerweile ist schon Montag, wir haben immer noch nicht abgelegt. Langsam wird's knapp mit den gebuchten Rückflugtickets, die 4 Tage Spielraum sind bald verstrichen. Lernen ist angesagt. Wir freuen uns auf die Mensa um 11.30 Uhr. Der Koch gibt uns die Info, dass der Lotse für 18h bestellt ist. Und tatsächlich, um 18.30h werfen wir (äh, die Philippinos) die öligen Leinen los. Noch nicht ganz die Maas herunter, bekommen wir zu spüren, was man uns vorher gesagt hat: Das Deckshaus direkt über den Bug zu setzen, war eine sch..... Idee. Man spürt jede einzelne Welle...

4.3.
Diesmal hat uns nicht der Wecker, sondern das Typhorn geweckt. Ein Blick aus dem Fenster bestätigt unsere Vermutung: dichter Nebel. Ein bisschen Lernen, die ersten Wellen klatschen laut donnernd gegen den Bug. Dover liegt querab. Alles wackelt und ächzt - wie auf der AGIII. Mittags ein erster Blick von der Brücke herab auf das Wellenmeer. Am Abend wird das donnern der Wellen am Bug stärker - wir verlassen den Kanal. Auf Mensa hat einer von uns nicht mehr so riesige Lust wie sonst - wir gehen trotzdem zusammen hin...

Auf unser ToDoList stehen nun: UV Lampe für die Wasserentkeimung reparieren, Brandmeldeanlage an Backbord warten und den Fernseher überprüfen. Wer hat denen hier eigentlich erzählt, das wir ET studieren? Der Luftdruck fällt auf der Skala, die Wellen auf den Bug.....

5.3.
Wir haben England passiert. Die AGIII macht nun gute 13 kn in Richtung Azoren. Die Wellen werden nun länger. Der nächtliche Sturm hat aber seinen Tribut gefordert, die Lernwache ist auseinandergebrochen. Auf unserer Arbeitsliste steht nun auch die Reparatur der Spülmaschine.

6.3.
Blaues Wasser.
Die Nacht war etwas ungemütlich. Im Gegensatz zur AGIII konnte der Frachter sich nicht durchringen, auf einem einheitlichen Bug zu segeln. Außerdem fehlten die Leesegel. Dafür wurden wir aber durch Sonne am Morgen belohnt. Lernen fällt heute aus. Dafür DVD schauen auf dem Atlantik. Was heißt eigentlich ...dekadent? Beim Blick auf die Seekarte fiel uns auf, dass wir leider noch nicht so weit gekommen sind, wie wir uns erhofft haben. Die Crew nimmt das anscheinend nicht ernst genug. Heute Abend soll endlich unsere Minibar aufgefüllt werden. Wird auch Zeit. Lauter Wasser um uns rum und wir sitzen auf dem Trockenen.

7.3.
Wecken durch den ersten Off. Das Vorstagproblem. Dadurch fällt die Laune bei einem von uns auf den absoluten Nullpunkt, dem anderem ist schon wieder alles egal. Da wir gerade mal wieder satte 3 kn SOG machen, könnte es sein, das wir bald nicht mehr lernen brauchen. In einer Flaute (Windstärke 5 Bft) konnten wir das Vorstag neu anbringen. Jetzt scheint auch bei uns die Sonne. Aber für heute Abend und für die Azoren ist weiterer Sturm angesagt.

8.3.
Nach einer ruhigen Nacht wurden wir wieder stürmisch geweckt. Wind 7-8 Bft und es ging mit atemberaubenden 3 kn SOG durch den Tag. Unserer ständige Begleiter der Navigationscomputer (Casio fx 991WA) errechnete für diesen Tag ein Etmal von sage und schreibe 8 Tagen und 18 Stunden zu den AZOREN (das ist noch nicht einmal die Hälfte der Gesamtstrecke) Nicht dass ihr aber denkt, wir würden dass hier alles mit Humor nehmen, wir berechnen mit dem Navi Computer auch jeden Tag, ob es sich noch lohnt weiterzulernen....

Der Zweite meinte, dass wir noch 12 Tage brauchen würden. Das sagt er schon seit Rotterdam.

Aber wir haben heute wenigstens schon mal angefangen, die Aufgaben auf unserer Liste abzuarbeiten. Heute war der Rechner im Maschinenraum dran. (Cooles Wallpaper).

9.3.
FRUSTRATION
Mal wieder ein Sturmtief abwettern (mit einem FRACHTER !!!). Also wieder keine Meilen aufs Ziel gemacht. Heute sind es noch 3200 sm bis Freeport. Soweit waren wir gestern auch schon. Wir überlegen die Brücke unter unsere Kontrolle zu bringen und zu wenden. Vorhaben fallengelassen, man kann die Maschine auch vom Maschinenraum steuern. Aber ein Lichtblick: heute Abend gibt es wieder Eis zum Nachtisch. (Jeden Sonntag. Hoffentlich erleben wir das nicht zu oft.)

10.3.
Jeeeepy 13 kn SOG. Aber: 45 ° weiter nördlich und wir würden wieder nach Rotterdam fahren. Aber Gibraltar soll ja auch schön sein. Also wieder eine Saison im Mittelmeer. Schreibt der Kapitän da etwa seinen Namen auf die Karte???? Nein. Neue Taktik. Wir versuchen diesmal, die Stürme zu umfahren. Neue Prognose beim Abendessen: am 21.3. sind wir da. "Wo denn genau, Bahamas oder Azoren?", Antwort: "Bahamas natürlich!" Laut unserem Navicomputer könnten wir das mit 11,74 kn Durchschnittsgeschwindigkeit sogar schaffen. Rechnerisch...

11.3.
Schon wieder die besch.....ste Nacht in Folge. Dafür nun endlich seit den Morgenstunden 12 kn auf die Azoren zu und gutes Wetter. Die Prognose vom Vorabend kann bis jetzt noch gehalten werden. (Mal sehen wie lange). Erst mal Florian per Inmarsat-FAX bitten, unsere Flüge vom 16.3 auf den 23.3 umzubuchen. Hoffentlich ist das FAX auch angekommen. Nebenbei konnten wir den Schauergeschichten des Zweiten Off. über die Einreise auf den Bahamas zuhören. (Enterkommandos mit Speedbooten - Drogensuche).

12.3.
Bislang die ruhigste Nacht auf See. Hätten fast gedacht, wir würden auf dem Rursee fahren und nicht auf dem Atlantik. Wenn da nicht um 5 Uhr der Wecker geschrien hätte. Diese Zeit hatten wir für die Passage der Azoren vorherberechnet, in der Hoffnung, in 2 sm Entfernung noch Handy-Netz zu bekommen. Bingo, endlich noch mal ein Lebenszeichen von sich nach Hause senden können, war ein gutes Gefühl, auch wenn wir um 7 Uhr Ortszeit Deutschland einige Leute geweckt haben. Mit 14,8kn rasen wir förmlich auf die Bahamas zu. Das wird jetzt aber auch wirklich Zeit. Wehe es kommt noch ein Tief dazwischen. Neue ETA: 7.6 Tage, also am 19.oder 20. 3 irgendwann... Die Stimmung steigt so langsam wieder (Eigentlich wären wir heute ja angekommen).

13.3.
Mal gemütlich ausschlafen nach dem frühen Aufstehen am Vortag ist heute nicht. 10:30 Uhr Feueralarm. Es kam aber noch heftiger: Untergang des Schiffes. Zum Glück nur eine Übung. Besonders erwähnenswert fanden wir die anschmiegsamen Feststoffwesten, mit denen die armen Hunde hier überleben sollen. Wir haben uns für den Ernstfall die AGIII Automatikwesten auf die Kojen bereitgelegt...

14.3.
Ruhige See, also auch ruhige Nacht. Aber die Matratze ist echt die Hölle. Den Arbeitgeber müsste man unserer Meinung nach wegen Körperverletzung dafür verklagen! Dafür lag dann heute morgen die Bestätigung von Florian, dass unsere Flüge umgebucht wurden, auf dem Telex. Herzlichen Dank noch mal für deine Mühen, Florian! 14,7 kn SOG. Noch 2030 sm . Wir landen .... (endlich) Traumhafter Sonnenuntergang übrigens heute ...

15.3.
Früh aufgewacht. Wo kommen auf einmal diese sch.... Wellen her? Alles wackelt und bebt wieder, die Gischt fliegt bis über die Brücke. Eines unserer Fenster ist undicht und der Boden unserer Kammer jetzt naß. 12kn Fahrt, allerdings auf einem Kurs, bei dem die Wellen seitlicher als vorlich kommen. D.h. wir fahren genau auf die Bermudas zu. Haben die dort D- oder E-Netz ? Den Fehler im Fernseher haben wir am Nachmittag gefunden und behoben.

16.3.
Der Tag unseres Rückfluges - wenn wir denn pünklich gewesen wären. Schreckensnachricht beim Frühstück: das Toastbrot ist alle. Aber etwas gutes hat der Tag doch, wir haben einen Test mit dem Iridium gemacht, um auf den Bahamas für die anderen erreichbar zu sein. Das Ding tuts jetzt auch.

17.3.
noch 1070 sm. Geil, bald wird die Entfernung endlich 3-stellig. Mit 14,8kn im Schnitt kommen wir am 20.3. vormittags vor Freeport an. Die Sonne ist schon stark. Der Kapitän schreibt uns eine Bescheinigung, dass wir unverschuldet längere Zeit unterwegs waren. Hoffentlich können wir damit verpasste Termine entschuldigen.

18.3.
Neue Instruktionen von Robert per Inmarsat. Wir sollen nicht Freeport sondern einen Yachthafen (Port Lucaya) 10 sm östlicher anlaufen. Wenn das Wetter mitspielt wären wir damit sogar früher am Ziel. Das kommt uns aber auch recht gelegen, da wir dann ein paar freie Tage im Touristenzentrum von Grand Bahama verbringen können. Jetzt hoffen wir nur auf gutes Wetter sonst müssen wir, so hat uns der Kapitän informiert, eher gekrant werden und die restliche Strecke unter eigener Maschine fahren. Er sprach von ca. 150 sm. Was für uns echt nicht witzig wäre.....

19.3.
Diese Nacht gabs das heftigste Wetterleuchten zu beobachten, dass wir je gesehen haben. Leider waren die Blitze so hell, dass sie trotz zugezogener Vorhänge unsere Koje taghell erleuchteten. Wahrscheinlich die letzten Nachwirkungen des Bermuda Dreiecks. Schlafen unmöglich. Zum Glück nur noch eine Nacht... Je näher wir zum Ziel kommen desto schwüler wird es draußen. Aber wir haben ja hier eine Klimaanlage. Die erste hälfte unserer Taschen haben wir soeben wieder zurück auf die AGIII getragen. Aufbruchstimmung. Noch 160 sm. Heute Abend noch mal ein Bier mit der Crew, morgen früh dürfte schon Land in Sicht sein... Im Laufe des Tages haben wir die letzten Aufgaben auf unserer ToDo Liste abgehakt. Die Spülmaschine läuft auch wieder.

20.3.
5 Uhr geht der Wecker, wir sind aber eh schon wach. Vorbereitung der Verladung (Achterstag, Fender, Leinen) - strömender Regen, viel Wind, aber ruhigere See, da der Kapitän klevererweise in Lee von Berry-Island gegangen ist. Die Entladung war denn besonders spannend, als der Mast fast von den Tragegurten berührt wurde. Nach klarieren des Schiffes (Achterstag) konnten wir winkender Weise vom Frachter ablegen und die 50sm nach Port Lucaya antreten. Im Lichtermeer der Küste kam plötzlich über UKW ein Anruf von Port Lucaya. Überraschend gab sich Martin zu erkennen. Schön, eine neue Stimme außer der Frachterbesatzung zu hören! Noch in der Hafeneinfahrt wurden wir herzlich vom Rest der Crew mit einem ASV-Ruf begrüßt. Das macht Spaß... Nach erfolgreichem Anleger und viel Papierkram beim Port-Office schmeckte das erste Getränk auf festem Boden sehr sehr gut. Nebenbei war auch noch Springbreak, d.h. tausende sauflustige Amis vergnügten sich im Yachthafen zwischen Luxusyachten und Bierständen bei lauter Musik. Sehr geiler Abend. Danke an die gesamte Crew für den herzlichen Empfang - ihr habt ja auch lange auf uns warten müssen.

21.3.
Kurze Nacht, die meisten haben an Deck geschlafen. Die Crew bereitet sich auf den ersten Segeltag vor, unsere RWTH-Fahne wurde oft bestaunt - wir waren offensichtlich die einzige Uni, die zum Springbreak mit einer Yacht vertreten war. Das hat Eindruck gemacht. Wir beziehen für die nächste Nacht das gleiche Hotel wie die Crew vorher. Am Abend können wir der Crew an der Hafenmole noch eine gute Fahrt wünschen und winken. Am Abend wieder Springbreak - wir können jetzt vielleicht ein bisschen nachvollziehen, was die Crew eine Woche lang erlebt hat!

22.3.
Gegen unseren Plan konnten wir doch nicht ausschlafen - die Hitze ist echt heftig. Wir chartern ein Taxi zum Flughafen - wichtig ist die Festpreis-Verhandlung vor Fahrtantritt. Der Taximan war echt cool. Singt und spielt Mundharmonika - das gäbe es in Deutschland nicht...! Check in im Flughafen für BahamasAir Flug 332 nach Nassau: Durch die Lernsachen haben wir leicht übergepäck (22 kg). Ankunft in Nassau: Hier ist ja auch Springbreak.

23.3.
Ausschlafen im Hotel. Unser Zimmer hatte erst gar keine Fenster, nur ein Insektengitter, was allerdings selbst für große Ameisen durchlässig war. Ein letzter Rundgang durch die Stadt. Beim Fotos machen: "man fotografiert ja doch nur die schönen Dinge" - "macht man das nicht immer?" - "Nö, hab' eben doch auch das abgerissene Haus fotografiert... und dich auch...." Nein, wir verstehen uns auch nach 4 Wochen prächtig. Nur noch 6 Std. am Flughafen auf den Abflug warten. Wir wollen einfach nur noch nach Hause....

Und Robert: über Praktikumsbescheinigungen MÜSSEN wir reden !!!

..... auf welchem Container war jetzt das Sonnendeck ?!?

TOP 10 der heißesten Wünsche für zu Hause:

  1. Telefonieren - einfach alle mal anrufen und quatschen...
  2. eMails lesen & schreiben
  3. ordentliche Matratze, die keine Rückenschmerzen verursacht...
  4. neue DVDs
  5. Sport (mehr als nur die 100 Meter Strecke)
  6. RitterSport Vollmilch
  7. Coca Cola LIGHT
  8. richtig laute Musik
  9. Studentenwerks-Pudding aus der Kühltheke
  10. Antrag auf Inaktivierung.

Die Don't Does an Bord eines Frachters:

  1. Den Englischkenntnisssen des russischen Koches vertrauen (ok, Ochsenzunge ist auch "Beaf"
  2. die Stahl-Klappen vor den Bullaugen in der Messe nur zum Verdunkeln des Raumes verwenden
  3. Nochmal einen Frachter betreten, dessen Deckshaus sich vorne und nicht achtern befindet
  4. Die 28 Schrauben des Notausgangs im Notfall mit dem Letherman öffnen wollen. (wo ist der Nothammer ?!?)
  5. Meinen, das Lashing wäre im Hafen schon erledigt worden.

Die Top 3 der am meisten gehörten Musiktitel:

  1. Played Alive - Safri Duo (nach all dem Motoren mal wieder was seglerisches)
  2. The Tide ist High - Atomic Kitten (jeppeey, endlich Hochwasser !!!)
  3. The Storm is over - R. Kelly (das wurde aber auch Zeit)

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